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cloudy791
20.07.2026 23:25:08 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Welchen Sport macht ihr?:  Sport kann zu Verletzungen führen. Osteopathie eignet sich für viele verschiedene Personengruppen, darunter Büroangestellte, Sportler, ältere Erwachsene und Menschen, die sich von Verletzungen erholen. Die Behandlungspläne werden sorgfältig auf die Krankengeschichte, den körperlichen Zustand und die persönlichen Ziele jedes Patienten abgestimmt. Osteopathen geben häufig praktische Ratschläge zu Dehnübungen, ergonomischen Verbesserungen, körperlicher Aktivität und Anpassungen des Lebensstils, die eine nachhaltige Genesung unterstützen. Indem die Osteopathie Patienten über ihren eigenen Körper aufklärt und sie zur aktiven Teilnahme an ihrer Behandlung ermutigt, befähigt sie sie, eine wichtige Rolle für ihre Gesundheit zu übernehmen und wiederkehrenden Schmerzen vorzubeugen.
jenny
19.07.2026 20:46:26 jenny hat ein Thema kommentiert Low Carb?:  Da Alkohol Kalorien liefert, enthalten viele alkoholfreie Weine weniger Kalorien als ihre herkömmlichen Pendants, wobei die genaue Menge je nach Produkt variiert. Sie vermeiden zudem die berauschende Wirkung von Alkohol und reduzieren so das Risiko von Kater oder alkoholbedingten Beeinträchtigungen am nächsten Tag. Manche alkoholfreie Weine enthalten noch natürlich vorkommende Verbindungen aus Trauben, wie beispielsweise Polyphenole. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Verbindungen werden jedoch weiterhin erforscht. Verbraucher sollten daher die Nährwertangaben auf den Produktetiketten, insbesondere den Zuckergehalt, überprüfen, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
jenny
19.07.2026 20:40:41 jenny hat ein Thema kommentiert Die Wechseljahre:  Genetische Stabilität und Saatgutqualität sind entscheidende Kriterien bei der Auswahl von Cannabissamen für den medizinischen Anbau. Seriöse Züchter arbeiten an der Entwicklung stabiler Genetik, die Pflanzen mit vorhersehbaren Cannabinoidprofilen, Wachstumsmustern und Blütezeiten hervorbringt. Konstanz ist in der medizinischen Produktion besonders wichtig, da Patienten und medizinisches Fachpersonal auf Produkte mit zuverlässiger Zusammensetzung und Qualität angewiesen sind. Hochwertige Samen weisen in der Regel hohe Keimraten auf und bringen gesunde Sämlinge hervor, die sich zu kräftigen Pflanzen entwickeln. Die sorgfältige Auswahl der Genetik unterstützt sowohl den erfolgreichen Anbau als auch die Herstellung standardisierter Arzneimittel.
inaox
16.07.2026 19:32:45 inaox hat ein Thema kommentiert Haarspangen halten nicht:  Das Problem liegt also schlicht an den Haarnadeln selbst. Wer hochwertige Haarnadeln kauft, beispielsweise im Globy B2B-Shop https://globy.com/events-calendar/listing/industry/beauty, hat diese Probleme nicht. Exzellenter Service und schnelle Auftragsabwicklung. Alles lief reibungslos, und ich war sehr zufrieden.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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01.06.2015  |  Kommentare: 0

„Dictator of Neverland“

„Dictator of Neverland“
Blom und Sennett über Musik, das Leben in der Stadt und die Möglichkeit einer aktiveren Gesellschaft

Am 21. Mai 2015 war es wieder so weit: Philipp Blom, der österreichische Schriftsteller und Historiker, lud im Rahmen des Gesprächformats Carte Blanche den amerikanischen Soziologen Richard Sennett ein. Unter dem übergeordneten Titel „Von Menschen und Städten“ wollten die beiden sich mit dem Thema des Lebens in der Stadt auseinandersetzen, vor allem, wie dieses in einer Gesellschaft mit so vielen Unterschieden möglich sein kann und wie es besser gehen könnte.
 
Man merkt sofort, Sennett ist bestens gelaunt. Mit übereinander geschlagenen Beinen und einem Lächeln im Gesicht sitzt er in dem gepolsterten Sessel, vor ihm ein Glas Weißwein. Blom und er eröffnen nach der Begrüßung ihr Gespräch mit dem Thema Musik. Denn Sennett ist kein Soziologe im klassischen Sinne, er hat die dafür vorgesehene Universitätslaufbahn nie abgeschlossen. Nein, er ist eigentlich ein Musiker aus Chicago, der dann nach New York kam. Musik, darüber würde er mit uns am liebsten sprechen, aber vielleicht wäre dafür danach noch Zeit, scherzt er. Dann kommen die beiden über Chicago und Sennetts Leben in armen Verhältnissen zu seiner Arbeit als Soziologe und seinen Erkenntnissen, die er vor allem aus dem Leben und den daraus folgenden Erfahrungen zieht und weniger aus vorhergehenden Theorien.
 
Sennett wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Aus dieser Zeit nimmt er viele Erfahrungen mit. So auch die Erkenntnis, dass, obwohl alle dort arm waren, die Kluft zwischen den Ethnien bestehen geblieben war. Die Institution von Sozialbauten, also die Schaffung von Räumen für eine bestimmte Gesellschaftsgruppe, sieht er kritisch. Sennett nennt es ein Problem, dass man die Gruppen nicht mische. Man solle es uns schwerer machen, uns mehr Konflikten aussetzen in diesem Stadtalltag, der doch zu glattgebügelt für seinen Geschmack ist. Dies bezieht sich nicht nur auf das Leben in einem Gebäude, sondern auf die gesamte Stadt, in der wir tagtäglich Erfahrungen sammeln. Sennett glaubt, die Menschen würden verlernen, mit komplizierten Situationen umzugehen, da wir kaum mehr Konflikten ausgesetzt würden, diese Fähigkeit aber genau bräuchten wir, um aktive Teilnehmer an der Gesellschaft zu sein und heutige Probleme bewältigen zu können.

Auf den Einwurf Bloms, man könne die Menschen nicht zwingen, sich komplizierteren Situationen zu stellen, antwortet Sennett nur grinsend: „Ach nein?“ Nicht umsonst nennt er sich im Laufe des Gesprächs selbst den „Dictator of Neverland“, also den Diktator des Nimmerlands. Er weiß, dass seine Ideen schwer umzusetzen sind, aber ab und zu darf er träumen. Seine Ideen kann er bei der UN-Konferenz Habitat III, die 2016 im Oktober in Ecuador stattfindet und in der es um Themen wie Wohnen und nachhaltige städtische Entwicklung geht, vorstellen.
 
Zuletzt ein Novum: Sennett beschließt, er würde nun auch gerne mit dem Publikum reden. Lächelnd wendet er sich vollständig zu seinen Zuhörern, während der Techniker, der bis dahin nichts davon wusste, dass er ein Mikrofon bereitzustellen hatte, zügig eines fertig macht. Der Raum wird erhellt, dann sind auch die Zuschauer nicht mehr im Dunklen sondern gut sichtbar. In den Reihen wird gerutscht und getuschelt. Soll man etwas sagen oder nicht? Schließlich hebt ein junger Mann den Arm und befragt Sennett zum Klimaschutz. Eine halbe Stunde darf das Publikum Fragen stellen. Dann ist die Veranstaltung auch schon wieder vorbei und man hat das Gefühl, dass Sennett noch nicht mal im Ansatz gesagt hat, was er sagen könnte.


VG
Fotos: Burgtheater, Homepage Philipp Blom


 

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