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15.06.2026 18:56:57 jenny hat ein Thema kommentiert Seitensprung verzeihen?:  Vertrauen ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt vieler Paartherapiesitzungen. Vertrauen kann durch Unehrlichkeit, gebrochene Versprechen, Untreue oder andere Beziehungsprobleme beschädigt werden. Der Wiederaufbau von Vertrauen erfordert oft Zeit, Geduld und kontinuierliche Anstrengungen beider Partner. Therapeuten können Paare in diesem Prozess begleiten, indem sie ihnen helfen, klare Erwartungen zu formulieren, die Verantwortlichkeit zu stärken und eine offene Kommunikation zu fördern, die Heilung und persönliches Wachstum unterstützt.
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15.06.2026 16:25:03 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Möbel für das Büro:  Viele Coaching-Räume bieten Zugang zu wertvollen Annehmlichkeiten. Je nach Einrichtung profitieren Coaches von Highspeed-Internet, Empfangsservice, Konferenzräumen, Wartebereichen und Erfrischungen für ihre Klienten. Einige Standorte bieten sogar Networking-Möglichkeiten, indem sie Fachleute aus verwandten Bereichen wie Beratung, Consulting, Training und Wellness zusammenbringen. Diese Kontakte können zu Empfehlungen und gemeinsamen Geschäftsmöglichkeiten führen.
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15.06.2026 14:27:06 jenny hat ein Thema kommentiert Nachstes Projekt: Gartenbereich verschönern...:  Selbstblühende Cannabissamen stellen eine wichtige Kategorie dar. Diese Samen werden mithilfe der Genetik von Cannabis ruderalis gezüchtet, einer Sorte, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, altersabhängig und nicht durch Lichteinfall zu blühen. Autoflowering Pflanzen werden oft wegen ihres relativ kurzen Lebenszyklus und ihrer kompakten Größe geschätzt, wodurch sie sich von traditionellen photoperiodischen Sorten unterscheiden.
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15.06.2026 14:15:24 jenny hat ein Thema kommentiert Womit kann man reich werden?:  Der Verkauf von altem Schmuck kann eine kluge Entscheidung für diejenigen sein, die sich ein zusätzliches Einkommen sichern, Platz schaffen oder in Stücke investieren möchten, die sie tatsächlich tragen werden. Allerdings sollten finanzielle Vorteile gegen sentimentale Bindungen und die Marktlage abgewogen werden. Durch die sorgfältige Prüfung jedes einzelnen Schmuckstücks und die Suche nach vertrauenswürdigen Käufern können Einzelpersonen eine fundierte Entscheidung darüber treffen, ob der Verkauf ihres alten Schmucks die richtige Wahl für sie ist.
 
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18.01.2010  |  Kommentare: 0

So finster die Nacht

So finster die Nacht
Auch im kalten Schweden gehen die Vampire um

Eines vorweg: Wer sich überirdisch schöne Wesen aus einer anderen Welt erwartet, wird bei „So finster die Nacht“ enttäuscht. Auch sind keine blutrünstigen Monster zu erwarten oder steinalte Grafen in langen Samtumhängen, die ihre Tage in Särgen und ihre Nächte auf der Menschenjagd verbringen. Vor allem aber ist von der momentan angesagten Opulenz, wie wir sie aus Filmen wie zuletzt denen der „Biss…“-Reihe kennen, nichts zu sehen. Die Verfilmung des Romans von John Ajvide Lindqvist durch Thomas Alfredson hat vielmehr alles, was den schwedischen Film so ausmacht: Kalte Nächte, verschneite, trostlose Städte, heruntergekommene Wohnblöcke, darin eine Ansammlung von Menschen, die das Leben scheinbar aufgegeben haben, die sich von Tag zu Tag schleppen, manchmal noch einen kleinen Traum haben, aber die Hoffnung, diesen zu verwirklichen, längst aufgegeben haben. Durchbrochen wird diese Tristesse mit Landschaftsaufnahmen von endlosen Schneefeldern, stillen Wäldern und idyllischen Blockhäusern mitten im Nichts. Geredet wird nicht viel, allerhöchstens das Nötigste, aber auch das wird gerne verschwiegen.

In diesem Setting lebt der 12jährige Oscar bei seiner Mutter. Er ist klein, schwächlich, wird in der Schule gemobbt, und wenn er zusammengeschlagen wird, erzählt er seiner Mutter, er sei hingefallen. Er ist ein Einzelgänger. Lediglich die Wochenenden bei seinem Vater in der Natur machen ihm Spaß und bringen Freude in sein Leben, doch es braucht nicht viel, dass auch dieser sich lieber dem Alkohol als dem eigenen Sohn widmet. Eines Nachts aber hält ein Taxi vor dem Haus des Jungen und ein Mädchen zieht mit ihrem Vater in die Nebenwohnung. Es dauert nicht lang, da sucht sie den Kontakt zu Oscar, sie freunden sich an, denn auch sie, Eli, ist eindeutig anders. Sie geht nicht zur Schule, läuft barfuß und kurzärmelig durch den Schnee, die Fenster zu ihrer Wohnung sind mit Kartons zugeklebt. Und ihr Vater, oder eher der alte Mann, mit dem sie dort wohnt, tötet Menschen. Für sie.

Nachdem im Viertel immer mehr Menschen auf bestialische Art und Weise zu Tode kommen, merkt Oscar, dass seine Freundin Eli ein Vampir ist. Natürlich war Oscar schon vorher in Eli verliebt, doch der Umstand, dass sie sich von Blut ernährt und schon sehr sehr lange 12 Jahre alt ist, stört ihn nicht, im Gegenteil, durch diese Freundschaft lernt Oscar, Selbstvertrauen zu erlangen und sich auch endlich mal zur Wehr zu setzen.

In „So finster die Nacht“ wird nicht geschmachtet, die beiden Kinder stecken in der Zeit, in der die Unschuld noch überwiegt. Was macht man besonderes, wenn man zusammen ist?, fragt Eli Oscar eines Nachts. Eigentlich nichts. Deshalb können sie zusammen sein. Zugleich ist aber das Thema erwachende Sexualität, das in den derzeitigen Hollywood-Vampir-Filmen bis zur Unkenntlichkeit verkitscht wird, in diesem sehr sensiblen Streifen ständig präsent, ohne aufdringlich zu sein. Und genau das macht insgesamt die Stärke dieses Films aus: Die Unaufdringlichkeit. Oscar und Eli, zwei Außenseiter, erleben das Erwachen einer Freundschaft, die aufgrund der Umstände zwar außergewöhnlich ist, von den beiden aber einfach nur als eine wahre Freundschaft empfunden wird. Auch wenn sie vielleicht viel länger gehen wird, als alle „normalen“ Freundschaften. Oder wenn sich manche Freundschaftsbeweise nicht mit denen anderer Menschen in diesem Alter vergleichen lassen.

Manche Szenen sind vielleicht brutal, aber die Brutalität gehört genau so in diese Welt, wie in unsere, die nicht jene von Vampiren ist. „So finster die Nacht“ ist ein schlichter und doch wunderschöner, emotionaler Film, der ohne Kitsch auskommt und mit eindrucksvollen Darstellern aufwarten kann, allen voran die beiden Kinder, und ist jedem zu empfehlen, der auch mal den Menschen im Vampir sehen will.

„So finster die Nacht“, Schweden 2008, auf DVD und Blu-Ray.

(rb)

Foto: mfa filmdistribution



 

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