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ddlu
29.05.2026 13:59:56 ddlu hat ein Thema kommentiert Advent, Advent, ein Lichtlein brennt :D Freut ihr euch schon auf die Weihnachtsmärkte??:  Ja schon, dieses mal ist es noch etwas hin. Ich habe mir für das nächste mal überlegt meinen Freundinnen  Spirituosenshop, Likörflaschen, Schnapsflaschen zu kaufen die ich per Hand mit besten Likör von mir selbst gemacht befülle. Ich weiss sie mögen so Sachen.
cloudy791
28.05.2026 14:03:29 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Schnelles Wissen aneignen?:  Teambuilding ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, der langfristigen Erfolg fördert. Es verbessert die Kommunikation, stärkt das Vertrauen und fördert die Zusammenarbeit – allesamt wesentliche Faktoren für das Erreichen gemeinsamer Ziele. Organisationen, die in Teambuilding investieren, schaffen ein Umfeld, in dem Menschen effektiv zusammenarbeiten und sich zugehörig fühlen können. Dies führt nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern trägt auch zu einem positiveren und produktiveren Arbeitsumfeld bei.
jenny
28.05.2026 13:23:30 jenny hat ein Thema kommentiert Abhaken und abschieben?:   Faktoren wie wirtschaftliche Bedingungen, Ressourcen der Gemeinschaft, kulturelle Erwartungen und soziale Netzwerke beeinflussen das Familienleben. Sozialpädagogische Familienhilfe berücksichtigt diese Aspekte und unterstützt Familien dabei, äußere Herausforderungen zu meistern und ihre Bedürfnisse innerhalb größerer Systeme zu vertreten. Diese systemische Perspektive stellt sicher, dass die Unterstützung nicht auf individuelles Verhalten beschränkt ist, sondern das gesamte Umfeld einbezieht, das das Wohlbefinden der Familie prägt.
jenny
28.05.2026 13:18:09 jenny hat ein Thema kommentiert Welchen Sport macht ihr?:  Ich mache gerne Yoga. Neben seinen körperlichen und mentalen Vorteilen fördert Yoga Selbstdisziplin und einen gesunden Lebensstil. Regelmäßiges Yoga-Üben erfordert Beständigkeit, Geduld und Konzentration, was dazu beitragen kann, dass man auch in anderen Lebensbereichen mehr Selbstkontrolle entwickelt. Viele Menschen, die mit Yoga beginnen, achten bewusster auf ihre Ernährung, ihren Tagesablauf und ihre allgemeine Gesundheit. Yoga lehrt die Bedeutung von Balance und Mäßigung und inspiriert dazu, sowohl auf Körper als auch Geist zu achten. Es fördert zudem Selbstakzeptanz und persönliches Wachstum, indem es dazu anregt, sich auf Fortschritt statt auf Perfektion zu konzentrieren.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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18.12.2014  |  Kommentare: 0

Sexualphantasien und der Name des Vaters

Sexualphantasien und der Name des Vaters
„Verteidigung der Missionarsstellung“ von Wolf Haas auf der Probebühne im Schauspielhaus Graz.

Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas, der in Wien lebt, hat sich einen Namen mit seinen Kriminalromanen, wovon drei mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet sind, gemacht. Ein Werk von ihm tanzt jedoch aus der Reihe: „Verteidigung der Missionarsstellung“. Weg von der Kriminalität, berichtet der österreichische Schriftsteller von der Liebesseuche – eine andere Art des „kriminellen“ Verhaltens.

Lee Ben („Lieben“; ein Wortspiel) ist der Sohn einer deutschen Hippieanhängerin und eines französischen Straßenmusikanten. Selbst taufte er sich Benjamin Lee (Marc Fischer) und wuchs mit einer romantischen Erinnerung an seinen Vater, den er nie gekannt hatte, auf. Da der französische Musiker nach seiner flüchtigen Affäre in Deutschland wieder nach Frankreich zurückgekehrt ist, dachte die Mutter von Benjamin Lee sich eine Geschichte aus. Sein Vater war ein Indianer und ist, nachdem er zu seiner geliebten Frau nach Deutschland gezogen ist, einer Erscheinung der Zivilisation, nämlich dem Autobus, erlegen. Die Mutter von Benjamin sagt, sie hätte sich nie vorstellen können, ein Kind großzuziehen, ohne einmal den Namen seines Vaters (der ihr unbekannt war) nennen zu können. Sie selbst – so ihre Erzählung – bezeichnet sich als ein halbes Kind, dem wohl die Verantwortung einer ungezügelten Liebe nicht klar war. Die Frage, die Wolf Haas in den Raum stellt, ist: Wie wichtig ist es für ein Kind, seinen Vater zu kennen. Und: Tut die Wahrheit weh?

Wolf Haas, der studierte Germanist und Linguist, spielt nicht zufällig mit den Bedeutungen. So bleiben außer dem Namen von seinem Hauptakteur, Benjamin Lee, und seiner Ehefrau, die er „Baum“ (bezaubernd durch Steffi Krautz verkörpert) nennt, die Namen der weiteren Figuren unbekannt. Diese seien bedeutungslos. Viele Gespräche, Gedanken bleiben unter den Akteuren unausgesprochen. Vor allem erleiden die Sexualphantasien von Benjamin Lee dieses Schicksal.
Auch wenn „Verteidigung der Missionarsstellung“ kein Kriminalroman ist, werden dessen Grundzüge in dem Stück beibehalten. Denn es zeichnen sich klare Täter ab – Frauen. Frauen sind diejenigen, die die Männer verseuchen, sie regen die Männer zu den weiteren Aktivitäten an, sie entscheiden, was, wo und wann passiert. Die Burgerverkäuferin (Seyneb Saleh), die Holländerin – beide haben klare Ziele und klare Wünsche, die sie direkt kommunizieren.

Das Stück scheint dem Alltag entflohen zu sein. Es werden Punkte mit ungefährem Zeitpunkt der Handlung gesetzt, die jedoch jeweils aus dem Zusammenhang gerissen sind sowie einzelne Momente darstellen. Fern von gesellschaftlichen Normen, Vorurteilen und Druck leben die Akteure ihr Leben voller Lüste und Triebe. Sie verspüren keinen Zeitdruck, sie warten nicht, sondern sie nehmen und sie verfügen.

Einzig und alleine scheint „Baum“, die Ehefrau von Benjamin Lee, in den Ketten gesellschaftlichen Drucks und Normen gefangen zu sein. Sie wartet auf ihren Mann, sucht Unterstützung bei seinem Freund, wühlt in seinen Sachen auf der Suche nach einem Motiv seines Nicht-nach-Hause-Kommens. Das macht sie unglücklich, sie quält sich selbst, reißt sich selbst das Herz aus dem Leib.

Auch wenn im Stück kein Zentimeter nackter Haut gezeigt wird, fühlt sich die Handlung sehr erregend an.  Hinreißend ist das Schauspiel von Evi Kehrstephan (Manon, Holländerin) mit ihrem bayrischen Akzent und einer tiefen Stimme.  


Fotos: Lupi Spuma


 

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