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malinche
17.08.2011 08:31:27 malinche hat ein Thema kommentiert Was lest ihr jetzt?: Zwischen zwei Übersetzungsaufgaben habe ich mir ein Buch gelesen, dass einige Freunde empfohlen haben, und zwar The Stonehenge Legacy von Sam Christer. Also, das Buch war gar nicht so schlecht,  ich konnte aber dem Eindruck nicht widerstehen, dass der Autor den Roman mit einer verborgenen Hoffnung auf baldige Ekranisierung geschrieben hat.    
malinche
17.08.2011 08:30:04 malinche hat ein Thema kommentiert Was lest ihr jetzt?: Ich kann euch die Krimis von Joy Fielding ganz herzlich empfehlen. Ich habe sie entdeckt, als ich den neuen Übersetzungsauftrag erhielt. Es ist eine art Frauen-Krimiromane, mit Frauen als Hauptfiguren. Meine aktuelle Aufgabe heisst See Jane Run und ich werde es hoffentlich bis Anfang August fertig machen. Danach kommt The Name of the Star von Maureen Johnson, auch ein Krimi, aber für Teenagers udn mit Hauch von Phantastik (Geister u.ä). Auch sehr interessant.
malinche
10.08.2011 14:57:48 malinche hat ein Thema kommentiert Plauschecke: Hallo, Leute! Wie verbringt ihr den Sommer? Schon Urlaub / eine schöne Reise gemacht?
ye-lena
27.07.2011 22:30:47 ye-lena hat ein Thema kommentiert Plauschecke: Hallo :))))
 
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12.01.2011  |  Kommentare: 0

Mami, warum darf er mir weh tun? – Weil Mami ihn liebt!

Mami, warum darf er mir weh tun? – Weil Mami ihn liebt!
Das kleine Einmaleins des Kindsmords.

Man nehme ein kleines, wehrloses Kind, eine verliebte Mutter, einen neuen Lebensgefährten und lasse das Kind mit dem „neuen Papi“ allein: Fertig ist das tote Kind!

Ein Dreijähriger wird in Vorarlberg vom Lebensgefährten der Mutter erschlagen. Ein anderer Dreijähriger wird vom Ex-Freund der Mutter verprügelt und anschließend allein zurückgelassen. Der kleine Luca wird vom Lebensgefährten der Mutter immer wieder missbraucht und misshandelt, bis sein Lebenslicht erlischt.

Die Liste der ermordeten Kinder und derer, die schwerst an Leib und Seele verletzt überleben, lässt sich beliebig lang fortsetzen.

Das Schema bei den schwersten Fällen der Misshandlungen und jenen mit Todesfolge ist in 99% der Fälle dasselbe: Der Freund oder Ex-Freund, auf jeden Fall nicht der leibliche Vater des Kindes, hat es getan. Die Mutter hat nichts bemerkt oder war selbst vor Angst gelähmt, da sie Gewalt am eigenen Leibe erfahren hatte.

Stellen Sie sich vor, Sie werden in einen Raum eingeschlossen mit einem fremden Kind. Das Kind beginnt auf einmal wie am Spieß zu schreien und hört nicht mehr auf. Jeder, der Kinder hat, weiß, wovon hier die Rede ist. Solche Situationen sind für die leiblichen Eltern schon echte Zerreissproben. Für Fremde, und das ist der neue Lebensgefährte der Mutter, ist es die Hölle.

Fremde Männer verlieren da leicht die Nerven, was verständlich, aber dennoch keine Entschuldigung für Misshandlungen ist. Nur, wie kommen Männer erst in eine solche Situation? Ist es nicht so, dass die Mami es so gerne sieht, wenn der neue Freund schon wie ein richtiger Papi für ihr Kind ist? Oh, wie süß das ist!

Mittlerweile muss sich aufgrund der Fülle an schrecklichen Fällen, in denen die Täter immer die neuen Lebensgefährten der Mütter bzw. Ex-Freunde, auf jeden Fall aber die nicht-leiblichen „Väter“ der Kinder sind, die Frage stellen: Wieviel Schuld an den Kindesmisshandlungen und -tötungen trifft die Mütter? - Die Hauptschuld!

Viele Mütter sind alleinerziehend, überfordert, einsam. Jeder neue Mann im Leben ist willkommen und wird von den Frauen hofiert, aus Angst, er könnte sie wieder verlassen. Mami will auch in den Arm genommen werden, und das lässt sie sich einiges Kosten, bis hin zum Leben ihres Kindes.

Keine Mutter kann nicht bemerken, dass ihr Kind geschlagen wird. Selbst die stärkste Verdrängerin kann doch nicht die ganzen blauen Flecken wegdenken!

Für Kinder ist es Alltag, dass der neue Freund mehr zählt als sie; dass der neue Mann die ganze Aufmerksamkeit der Mutter bekommt und das Kind nur mehr als Satellit um das Familienleben kreist – ohne jeden Berührungspunkt.

In den Medien hört man dann oft, dass die Männer bereits amtsbekannt waren. So geschehen auch in Vorarlberg. Der mutmaßliche Täter war mehrfach wegen Gewaltdelikten vorbestraft. Was reitet eine Mutter also, ihre 3 und 6 Jahre alten Kinder mit einem amtsbekannten Gewalttäter allein zu lassen?

Spätestens nach Luca und diesem Fall wird es uns unmöglich gemacht, die Mütter in Schutz zu nehmen und sie als Opfer zu betrachten. Mütter sind die Haupttäter. In einem falschen Idyllewahn wollen sie Familie spielen, mit ihren Kindern und einem neuen Mann. Wenn der neue Mann dann zum Verflossenen wird, wird mit der nächsten großen Liebe wieder auf Heile Welt gemacht und wieder Familie gespielt. Die Kinder sind die Puppen, die man bei Bedarf aus der Ecke nimmt und sie wieder in selbige zurück schmeißt.

Damit das funktioniert, müssen natürlich Opfer gebracht werden. Was nicht passt, wird passend gemacht. Kinder sind so herrlich biegsam, also wird an ihnen herumgebogen und gezogen, bis sie in die jeweilige Beziehungsform passen. Die Kinder werden gebogen, bis sie brechen.

Die Sache ist nur die: Es gibt keine Ersatzfamilie und keine Ersatzväter. Ein fremder Mann ist und bleibt ein fremder Mann. Unsere Gesellschaft sieht das zu romantisch. Wir müssen einen Weg zurück in die Realität finden. Dringend und rasch, bevor noch mehr Kinder für unsere Romantikkomödienvorstellungen, die nichts mit dem wirklichen Leben zu tun haben, mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Der folgende dringende Appell richtet sich an alle Mütter da draußen: Werdet erwachsen! Ihr habt eine Verantwortung euren Kindern gegenüber! Schützt sie! Haltet sie fest! Liefert sie nicht aus!

Da nicht davon auszugehen ist, dass durch diesen Aufruf alles gut wird, muss wohl doch ein Exempel statuiert werden. Mütter, deren Kinder misshandelt oder gar ermordet werden, müssen mit gleicher Härte bestraft werden, wie die Täter. Die Mütter müssen endlich auch vom Gesetz in die Pflicht genommen werden! Die Hand an der Wiege ist die Hand, die die Welt regiert. Zumindest regiert sie die kleine zerbrechliche Welt der Kinder. Das sind eine große Verantwortung und ein großes Geschenk, mit dem man demütig umgehen muss.

Keine Mutter kann sich selbst lieben oder eine zufriedenstellende Partnerschaft führen, wenn sie ihr Kind nicht gebührend zu lieben in der Lage ist. Macht eure Kinder glücklich und werdet selbst glücklich.

In der „Kleinen Zeitung“ stand, dass die Albträume für den Ersthelfer im Falle des getöteten 3jährigen Cain bereits begonnen haben, weil er so viel Leid an diesem kleinen toten Körper sehen musste.

Wir müssen die Kinder schützen, die bereits mitten im Albtraum leben! Schaut nicht weg, Ihr Nachbarn, Freunde, Lehrer und Leute auf der Strasse. Macht Augen und Mund auf, um unseren Kindern zu helfen.

(kl)

Foto: NeonZero


 

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