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sarra44
08.01.2026 11:43:03 sarra44 hat ein Thema kommentiert Das leidige Thema...Männer:  Ich habe mich gerade erst von meinem Freund getrennt und geniesse es allein. Ich habe vor hier eine Kreuzfahrt zu machen www.rivers2oceans-kreuzfahrten.de/blog
anne01
08.01.2026 11:16:19 anne01 hat ein Thema kommentiert Was sagt ihr zu Schönheitsoperationen?: Habt ihr auch schon öfter von Abnehmspritzen gehört? Ich setze mich gerade intensiv mit dem Thema auseinander, weil ich nach zwei Jahren Abnehmversuch langsam an meine Grenzen komme. Die Wirkstoffe Semaglutid und Liraglutid regulieren das Hunger- und Sättigungsgefühl über bestimmte Hormone. Ursprünglich wurden diese Medikamente in der Diabetestherapie eingesetzt, bevor man die gewichtsreduzierende Wirkung entdeckte. Mir ist bewusst, dass eine ärztliche Verschreibung notwendig ist und die Behandlung mehrere hundert Euro pro Monat kosten kann. Trotzdem überlege ich, ob dieser Weg für mich in Frage kommt. Ich habe mir auf einer Informationsseite einen Überblick verschafft, wie wirken Abnehmspritzen und welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Präparaten bestehen. Mir geht es dabei um eine medizinische Unterstützung für eine langfristige Ernährungsumstellung. Mein Hausarzt steht dem Thema offen gegenüber und möchte vorher noch ein paar Blutwerte checken lassen. Falls hier jemand aus dem medizinischen Bereich mitliest oder bereits Behandlungen kennt, würde ich mich über einen Austausch freuen.
kaka88
05.01.2026 13:51:04 kaka88 hat ein Thema kommentiert Bubble Bob: Lilurose präsentiert auf seiner Website eine reichhaltige Kollektion an Brautkleidern, die mit Leidenschaft und Erfahrung entworfen wurden. Als Hersteller bietet die Marke sowohl klassische als auch romantische Boho-Stile an. Von Boho-Stil inspirierte Designs, brautkleid wien, begeistern mit subtilen Stoffen und eleganten Schnitten. Ein Besuch der Website lohnt sich, um mehr über die verfügbaren Kollektionen zu erfahren. Hier finden anspruchsvolle Bräute garantiert das Richtige.
asia
30.12.2025 23:30:25 asia hat ein Thema kommentiert Was nicht fehlen darf...:   Hallo zusammen,ich bin auf der Suche nach einem Geschenk mit persönlicher Note. Meine Freundin, die gerade ihre Wohnung einrichtete, ist eine tolle Person, die praktische Dekoration liebt,. Daher möchte ich sie mit einer Deutschlandkarte aus Kork als Wanddeko überraschen, weil man bereiste Orte markieren oder zukünftige Reisen planen kann. Unter https://www.pinnwanddeutschlandkarte.de gibt es mehrere Beiträge über Korkkarte im moderne Sti8l, die mich inspiriert haben. Hat jemand von euch schon eine solche Karte? Ist das eine gute Geschenkidee zum Geburtstag??
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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23.06.2011  |  Kommentare: 0

Gott, das Universum und der ganze Rest

Gott, das Universum und der ganze Rest
Naturgewalt vs. Gottesmacht in Malicks Film „The Tree of Life“

Müsste man „The Tree of Life“, den jüngsten Geniestreich von Terrence Malick, mit einem einzigen Wort beschreiben, so wäre dies eindeutig „Bildgewalt.“ Wer sich aufgrund der hochkarätigen Besetzung (Brad Pitt, Sean Penn) allerdings einen Hollywood-Blockbuster erwartet, wird garantiert eine große Überraschung erleben. Und das nicht nur, weil Pitt hier nicht den klassischen Leinwand-Schönling gibt und Penns Rolle eigentlich winzig ist. Der Film, oder besser gesagt: das Epos, verlangt dem Zuseher nämlich einiges ab – belohnt ihn aber während der über zwei Stunden Laufzeit auch reich mit Impressionen, die noch lange nachhallen.

Dass wir es nicht mit leichter Kinokost zu tun haben – eine solche hätte wohl auch kaum Gold in Cannes gewonnen – wird gleich am Anfang klar, als eine sperrige Dualität thematisiert wird, die sich durch den ganzen Film zieht: die unerbittliche Kraft der Natur auf der einen, die göttliche Gnade auf der anderen Seite. Der ganze Film spielt sich zwischen diesen beiden unvereinbaren Polen ab und hinterfragt fortwährend den Glauben an einen Gott, der Schlimmes geschehen lässt – zum Beispiel den Verlust eines geliebten Menschen in jungen Jahren. Denn den Auftakt von Malicks Machwerk bildet der Tod, was ein ziemliches Paradoxon ist, wenn man bedenkt, dass der ganze Film mehr oder weniger eine Ode an das Leben darstellt. Der Tod eines Sohnes der Familie O'Brien im zarten Alter von 19 Jahren trifft den Vater (Pitt), die Mutter (Jessica Chastain) und den älteren Bruder Jack (Sean Penn) als harten Schlag.

Nach einem kurzen Intro, in dem diese Ausgangssituation etabliert wird,  beginnt statt einer Weiterführung der Handlung eine ausufernde, imposante Sequenz: der Urknall in überlebensgroßen Naturimpressionen. Diese durchziehen den Film als wiederkehrendes Element – von der kochenden Lava über den rauschenden Ozean bis hin zum mächtigen Baumriesen. Man hat das Gefühl, dass hier das ganze Universum in all seiner Pracht auf Zelluloid gebannt und mit tosender klassischer Musik hinterlegt wurde. Nichts für zarte Gemüter, die sich im Kino berieseln lassen wollen. Manchmal wirken die Bilder sogar unwillkürlich komisch – Stichwort: Dinosaurier, die plötzlich wie selbstverständlich die Szenerie betreten. Doch unter dem Aspekt, dass wir hier ja mehr oder weniger die gesamte Evolution im Schnelldurchlauf miterleben, hat wohl auch derlei Urzeitgetier seinen Platz in Malicks monströsem Movie.


In weiterer Folge erfahren wir in einer Retrospektive Jacks, die den Großteil des Filmes einnimmt, mehr über das Leben der Familie und das Aufwachsen der drei Brüder während der 1950er Jahre in Texas – zwischen einem strengen, unerbittlichen Vater und einer lebensfrohen, stets liebevollen Mutter. Auf ihre Art symbolisieren die beiden Elternfiguren ihrerseits die beiden Pole des Films – steht die Mutter für Natürlichkeit, Sinnlichkeit, Unbeschwertheit und das pure Sein, so wirkt die Vaterfigur gottgleich, etabliert alle Regeln, die in der Familie gelten, und führt ein hartes Regiment, unter dem die drei Buben leiden. Während der Vater ein zuweilen cholerischer Patriarch ist, der den Kindern Angst einflößt, steht die Mutter immer auf deren Seite und wird zur Verbündeten gegen das unerbittliche Familienoberhaupt, das darauf besteht, von den eigenen Söhnen „Sir“ genannt zu werden. Er ist ein Prediger, der anderen sagt, wie sie zu leben haben und keinen Spaß versteht – schließlich sollen es die Söhne im Leben einmal weiter bringen, als es ihm selbst gelungen ist. Der Gott in „The Tree of Life“ gleicht ihm, ist bedrückend, ist eine Last, hat Macht, die er missbraucht.

Die Mutter dagegen symbolisiert die Unschuld, ist verspielt und auf ihre Art selbst noch sehr kindlich, wenn sie barfuß
durch den Garten tanzt und die Füße in den Wasserstrahl des Gartenschlauches hält. Sie ist ungezügelt, lebendig und immer bereit, selbst das größte Vergehen zu vergeben. An ihr testen die Kinder in Abwesenheit des Vaters ihre Grenzen aus, während er ihnen beim gemeinsamen Abendessen das Sprechen und das Lachen regelmäßig verbietet und auf jegliche Ungehorsamkeit mit Wutausbrüchen und Gewalt reagiert. Ist sie eine liebenswerte Träumerin, so stellt der Vater den knallharten Realisten dar, mit dem es nichts zu verhandeln gibt. Der Vater fordert, die Mutter gibt.

Bei einer solchen Konstellation bleibt natürlich auch das Ödipus-Motiv nicht aus, das sich jedoch auf die kurze Andeutung beschränkt, dass der älteste Sohn dem Vater den Tod wünscht und feststellt, dass die Mutter nur ihn liebt. Generell steht die Mutter hier als Stereotyp für alles Gute auf der Welt: für das Staunen, die Liebe, die Hoffnung. Am Ende der filmischen Odyssee erleben wir das Scheitern des Vaters, aber auch eine Akzeptanz des Todes und den Sieg der Liebe, wenn es heißt: „The only way to be happy is to love – unless you love, your life will flash by.“

Man mag zum Überstrapazieren der Gottesthematik durch den gläubigen Katholiken Malick stehen, wie man will – mit einem Bekehrungsfilm haben wir es hier nicht zu tun, obgleich einige der Bibel entnommene Passagen etwas befremden. Bei allen offenen Fragen ist eines klar: Es ist ein ganz großer Wurf, der Malick da gelungen ist. „The Tree of Life“ ist ein monumentales Werk, das nicht so schnell vergessen sein wird. Ein intensives, ästhetisch überzeichnetes Opus, das dem Zuseher so manches Rätsel aufgibt. Und ein optisch beeindruckender Film, an dem nicht nur eingefleischte „Universum“-Fans ihre helle Freude haben werden.

(dh)

Bilder: © 2010 Concorde Filmverleih GmbH


 

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